Geben-und-Nehmen-Markt

Am Samstag war Geben-und-Nehmen-Markt in unserer Stadt. Lustigerweise organisiert von der Abfallberatung der Stadtverwaltung.

Es ist eine tolle Initiative. Jeder kann Dinge, die er nicht mehr braucht hinbringen und sich nehmen, was er gern möchte. Alles kostenlos. Die Stände stehen einem zur freien Verfügung und alles, was hingebracht wird, darf einfach mitgenommen werden. Ich bin von dem Konzept einfach begeistert. Man wird einiges los, was noch zu gebrauchen ist und es bekommt eine andere Chance, jemandem zu dienen. Gut ist das insbesondere für Dinge, die man nicht mehr verkauft bekommt.

Wir selbst haben zwei Tüten Kinderspielzeug hingebracht. Eine Kiste Küchenutensilien und Vasen, sowie ein Sterilisiergerät für Babyflaschen, was ich kaum noch nutze. Außerdem habe ich einen Beutel gefüllt mit Sachen, die meine Oma nicht mehr wollte, gleich mit hingebracht. Und es ging weg wie nichts. Kaum hatte ich was hingelegt, kam schon einer und nahm es sich. Eine Dynamik war dort. Leider hab ich keine Fotos geschossen. Ich bin jedenfalls froh, dass der ganze Kram raus ist.

Mitgenommen habe ich nur einen metallenen Geschirrabtropfer und ein paar Kinderkleidung. Aber viel weniger als ich hingebracht habe. Ungefähr 10:1 das Verhältnis von raus zu rein.

Ich freue mich schon auf den nächsten Geben-und-Nehmen-Markt. Bis dahin bringe ich meine ausrangierten Sachen in den Umverteiler oder auch Umsonstladen genannt. Ähnliches Konzept, aber permanent zu erreichen.

Habt ihr selbst mit so einem Markt oder einem Laden Erfahrung gemacht? Würdet ihr eure Sachen gern so an andere verschenken? Wie entledigt ihr euch den nicht mehr benötigten Dingen?

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4 Gedanken zu “Geben-und-Nehmen-Markt

  1. Hi Nina, ich finde die Idee klasse, habe aber noch nie von so etwas gehört. Ich glaube, ich hätte Bedenken, selbst zu viel wieder mit nach Hause zu nehmen – dem konntest Du ja wirklich gut widerstehen. Ich gebe momentan die meisten Dinge in einen Charity-Shop; ich glaube zwar nicht, dass das die Beste Verwertungsmöglichkeit ist, denn es wird wohl vergleichsweise viel weg geschmissen, aber so kann ich die Dinge gleich entsorgen.

  2. Hallo Nina,
    das ist ja eine tolle Sache. Sowas hab ich noch nie gehört oder gesehen, aber die Idee find ich toll. Sachen die ich loswerden will, verschenke ich, oder gebe sie an einen sozialen Verein hier in der Stadt, der ein Sozialkaufhaus betreibt. Manchmal stell ich auch etwas an den Gehweg vors Haus.
    Schöne Grüße an Dich. Angela

  3. Hey Nina,

    so ein Verschenkemarkt, oder im original „give away day“ ist schon klasse! Auch wir in Bremen haben Anfang Juni einen gemacht. Wenn diese Aktion an weiterführende Informationen gekoppelt ist (bei uns war das eine Lesung) umso besser!
    Ich selber habe vor 8 Jahren einen Umsonstladen mitbegründet. Bis heute habe ich mein Verhältnis zu Haben und Besitzen sehr verändert, d.h. Menschen und wie sie leben werden immer wichtiger wogegen das Materielle sich immer mehr an den natürlichen Bedürfnissen orientiert.
    Dein 333 Experiment finde ich auch spannend.

  4. Moin Nina,
    Wir haben hier in Oldenburg einen Verschenkemarkt der nach dem gleichen Prinzip funktioniert. Man kann etwas hinbringen und/oder mitnehmen. Der Markt hat 3 Tage in der Woch offen, das ist großartig. Auch der Hofladen hat etwas ähnliches, nur eben mit Lebensmitteln.
    Gruß Frau Käferin

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