Entrümpeln – der Plan

Jetzt muss ich sagen: Zum Glück wohnen wir immer noch in der Zwei-Raum-Wohnung. So gestaltet sich die Einteilung des Entrümpels einfacher. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Flur, Balkon und Keller müssen ausgemistet werden. Ich möchte jeden Tag nur eine Stunde aufbringen, weil der Alltag mich einspannt. Nun aber zum Plan.

Anfangen werde ich mit der Küche. Dort stört mich besonders die wenig zur Verfügung stehende Arbeitsfläche. Auch habe ich keinen Überblick mehr über Lebensmittel, Kochutensilien und auch Putzzubehör. Eine Woche dürfte jedoch dafür ausreichen.

Danach möchte ich mich mit dem Wohnzimmer befassen. Da wir noch kein Kinderzimmer zur Verfügung haben, herrscht hier fast durchgängig ein kleines Chaos aus Spielzeug, Büchern und Mal- und Bastelmaterialien für die Kleinen. Hier möchte ich auch aussortieren. Außerdem steht hier auch unserer Esstisch und der Schreibtisch. Letzter braucht dringend Ordnung. Einen Extra-Tag reserviere ich für das Sortieren von Papierkram. Für das Wohnzimmer plane ich ca. zwei Wochen ein.

Das Schlafzimmer ist der Chaos-reichste Raum. Warum? Da geht normalerweise niemand außer uns rein. Neben unseren Kleiderschränken sind auch noch Bereiche für die Kinderkleidung unterzubringen. Mein Nähzubehör und Stoffe gibt es auch zuhauf. Hier finden sich auch die Handtücher und ein Teil der Bettwäsche. Kosmetik und alles was sonst keinen Platz hat kommt hierein. Und wegen dem zurzeit noch häufigen Wechsel der Kleidergröße des Kleinen stehen hier permanent irgendwelche Kisten. Ich gebe mir auch hier zwei Wochen, um Kinderkleidung zu reduzieren, denn ich benutze dann doch immer nur die selben Sachen. Handtücher, Bettwäsche und Kleidung der Erwachsenen möchte ich auch reduzieren. Einzelheiten dann zum passenden Post.

Unser Flur ist sehr klein. Trotzdem ist er immer zwischenlager für alle möglichen Dinge. Ein bis zwei Tage dürften für ein zufriedenstellendes Resultat ausreichen.

Das Bad, klein aber fein, quillt auch über. Neben weiterer Kleidung der Kinder gibt es hier natürlich alles für die Hygiene der Kinder und der Erwachsenen. Aber, wir benutzen von den Hygieneartikeln vielleicht 25 % regelmäßig und die anderen wenig oder sogar gar nicht. Da muss ich wirklich ran. Auch die Medikamentenbox muss wieder aussortiert werden. Zwei Tage dürften aber reichen.

Der Balkon, die reinste Rümpelkammer. Unser Keller direkt hinter der Glastür. Über den Winter waren wir manchmal zu faul, die Dinge in den Keller zu bringen oder wegzuwerfen. Ich denke, ich brauche mindestens einen Tag für das Aufräumen und dann noch einen Tag für die Organisation und Reinigen von Tisch und Stühlen sowie eventuell Blumen. Dann können wir uns endlich wieder draußen aufhalten.

Der Keller ist ein Riesenprojekt. Alles, was hier zu viel ist, kommt dort rein. Und auch nicht geordnet. Viele Kisten von meinem Umzug in diese Wohnung und noch mehr mit Kinderkleidung sind dort zu finden. Derzeit passen keine Fahrräder oder der Kinderwagen rein. Das Ziel soll es werden, dass diese wieder einen Platz finden. Puh, wie viel Zeit das in Anspruch nehmen wird, kann ich gar nicht so richtig abschätzen. Hier sicherlich doch zwei Wochen oder mehr. Je nachdem wie viel von den anderen Aufräumaktionen noch hinzukommt.

Hier geht es zur gegebenen Zeit zu den Folgebeiträgen:

  • Küche
  • Wohnzimmer
  • Schlafzimmer
  • Flur
  • Bad
  • Balkon
  • Keller

 

Wie lange hält danach wohl die Ordnung vor? Kann eure Wohnung oder euer Haus auch eine Generalüberholung gebrauchen? Oder habt ihr bereits groß ausgemistet?

 

 

 

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7 Gedanken zu “Entrümpeln – der Plan

  1. Witzig, das kommt mir dermaßen bekannt vor! Unsere letzte Generalentrümpelung ist auch schon wieder zwei Jahre her und dringend wieder notwendig. Wünsche dir viel Erfolg für dein Großprojekt!
    Liebe Grüße,
    Marlene

  2. Der Plan ist wichtig die Zeit dabei aber irrelevant. Zu viel Druck macht einem die Lust am aufräumen und entrümpeln nur madig.

    Ich arbeite strukturiert unstrukturiert. Ich mache immer einen Teil komplett fertig. Da fange ich im Bad an und im nächsten Moment geht es im Flur oder Schlafzimmer weiter. Somit wird auch Raum für Raum fertig. Das bringt mir etwas Motivation denn ich kann wirklich genau das machen wonach mir gerade der Sinn steht.

    Ich habe dieses Jahr begonnen und mir vorgenommen das Chaos auch dieses Jahr zu beseitigen. Bis jetzt liege ich sehr gut in der Zeit. Ich bin sozusagen noch mitten drin in der Generalüberholung 🙂

    Wenn man wirklich entsorgt und reduziert hält die Ordnung danach länger an, denn es ist weniger da was herum liegt und Platz wegnimmt. Ich merke es sehr deutlich wie bei mir die Grundordnung wächst und ich wesentlich schneller alles erledigt habe.

    Der Keller ist wohl das schwierigste. Ich bin gerade bei mir auch noch dran. Letzte Woche habe ich gerade so noch die Tür auf und zu gebracht. Mittlerweile kann man sich wieder ordentlich darin bewegen. Es geht voran.

    Gruß Ralph

  3. Hallo Nina,
    einen guten Plan hast du dir zurecht gelegt. Aber er ist wahrscheinlich zu straff kalkuliert. Vergiss nicht, du hast zwei kleine Kinder und da kommt vieles unverhofft.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, was man bewusst entrümpelt bleibt auch weg. Wie gesagt, bei mir geht das eher langsamer, aber was geschafft ist, das bleibt und das find ich gut. Dieses Jahr war bisher kein gutes, und so hatte ich so gut wie keine Energie um mich darum ausreichend zu kümmern. Aber es wird wieder so langsam ; )
    Gemeinsam gehts besser, darum werd ich mich die nächste Zeit auch in meiner Küche umsehen und dort aussortieren. (Mein heutiges Teil war zufällig schon aus der Küche, ein unnützes Teil, haben die Kinder für den Sandkasten bekommen).
    Was bei mir wirklich sehr gut klappt, ist nur Sachen zu kaufen, die ich brauche, bzw, die ich wirklich will. Ich hab seit zwei Jahren eine Wunschliste am Kühlschrank, auf der ich meine Wunsch-Bücher oder Nähkramzeug oder andere Wünsche notiere. Mit den Wochen werden manche Wünsche nichtiger und wenn ich mich dann von Zeit zu Zeit belohne, dann mit etwas, dass ich wirklich will.
    Zu den Geschenken für die lieben kleinen wollt ich noch sagen: Wir handhaben das so, dass das Spielzeug auch gar nicht so einen großen Stellenwert hat. Sie bekommen ein großes oder zwei, drei kleine (am besten zusammengehörige) und ansonsten gibt es dann zB Bettwäsche, Kleidung oder Geld für selbiges, Schuhe, Schulranzen, eben all das Zeug, was Kinder sonst so brauchen. Ich brauch unterm Jahr nicht so viel extra kaufen, weil sich das Geld so auch sammeln lässt um bessere Qualität zu kaufen. Das kann man Kindern anerziehen, dass solche Geschenke auch tolle Geschenke sind.
    Liebe Grüße, ich bin gespannt auf Deine und meine Resultate.
    Angela

  4. Ui, das ist ja spannend :-). Ich habe deinen Blog vor ein paar Tagen erst entdeckt und werde ihn weiterhin verfolgen.

    Mein Tipp: Nur Entrümpeln, wenns dir gut tut. Mach dir auf keinen Fall Druck. Ich entrümpele seit 12! Jahren. Holla… Bin doch erst 30! Aber ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich seit gut 2 Jahren erst so richtig minimalistisch unterwegs bin. Meist kommt immer eine Ausmist-Phase, wenns mir nicht so gut geht, wenns stressig ist. Dann hilft mir das Ausmisten beim Schaffen von Klarheit. „Leider“ ist ja auf Dauer immer weniger auszumisten, aber es findet sich stets doch noch was – mit Kindern sowieso ;-).

    Heut hatte ich wieder so einen Tag: Keller und Kleiderschrank sind nun leerer und aufgeräumter. Herrliches Gefühl!

    Also liebe Nina, viel Spaß beim Entrümpeln :-).

  5. Ich habe voriges Jahr meine Wohnung komplett ausgemalt. Dadurch musste zwangsläufig alles ausgeräumt und entrümpelt werden. So viel Zeug! Es war der volle Wahnsinn, da kommt echt viel zusammen. Ich habe sehr viel verschenkt, weil ich das alles nicht mehr zurück räumen wollte.

    Wenn man danach nichts mehr rein lässt, dann kann sich auch nichts mehr ansammeln, das habe ich mir so vorgenommen und auch durchgezogen.

    Ich freue mich schon auf die Folgeberichte!
    lg
    Maria

  6. Wir ziehen einfach um ;-). Nicht ganz, doch in der Vergangeheit hat es uns tatsächlich alle zwei, drei Jahre in eine neue Wohnung verschlagen. Das ist eher anstrengeng und würde ich auch nicht unbedingt empfehlen, hilft aber ungemein, Kram in Zaum zu halten.

    Ich glaube, so systematisch wie Du habe ich noch nicht aussortiert und ich bin gespannt, wie es Dir damit ergeht. Ich finde es mit Kleinkind einfacher, „im Vorbeigehen“ auszumisten: Wenn ich beim Aufräumen merke, dass wir etwas eigentlich nicht mehr benutzen, es kaputt / unbrauchbar ist, schmeisse ich es weg, recycle es oder stecke die Tüte für den Charity Shop. Manchmal bekomme ich einen Rappel und räume die Ecken auf, in denen sich Dinge sammeln (Garderobe, Badschrank, Abstellkammer etc).

    Ansonsten gilt hier im Haus auch „One in, one out“, d.h. für alles, was neu ins Haus kommt muss etwas anderes gehen.

  7. Hallo,
    vielen Dank für eure vielen Kommentare.
    Gut, dass andere auch regelmäßig entrümpeln. Ihr habt mir auch ein paar Anregungen gegeben.
    Auch eure Skepsis, dass das Programm sehr stramm ist, ist angebracht. Meine Kinder machen mir öfter einen Strich durch die Rechnung. Aber das ist auch ok. Mir sind sie wichtiger als eine minimalistische Wohnung. Aber irgendwann wird es hoffentlich einfacher werden.
    Und wie einige schon erwähnt haben. Man ändert das Konsumverhalten und fragt sich wesentlich häufiger, ob man das nächste begehrte Kaufobjekt wirklich braucht oder ob man es nur haben will.
    Ich lass die nächste Zeit einfach auf mich zu kommen. Wenn ich was schaffe, umso besser. Dann gibt’s hier auch Bilder. Ansonsten gibt es noch über so viel anderes zu schreiben, dass es euch hier nicht langweilig wird.
    Liebsten Gruß
    Nina

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