Minimalistisches Zuhause

Wer kennt nicht die Bilder aus Katalogen der Innenarchitektur und Einrichtungshäuser. Im Raum stehen wenige Möbel und es sind nur einzelne, akzentuierte Dekorationselemente vorhanden. Diese Räume strahlen Ruhe aus. Sie regen uns nicht auf und lassen uns Spielraum für Kreativität. Ist denn so ein Raum im Alltag realistisch?

Leo Babauta stellt auf seiner Website zenhabits einen Leitfaden zur Schaffung eines minimalistischen Zuhauses zur Verfügung.

Zunächst zeigt er die Vorteile einer einfach gehaltenen Umgebung auf.

  • Minimalistisch eingerichtete Räume rufen weniger Stress hervor. Unordnung und Kram lenken von wichtigen Dingen wie Kreativität und Konzentration ab, da sie unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Weniger wirkt beruhigend.
  • Außerdem sei ein einfach eingerichtetes Heim einladender. Es reicht nur Bilder von überladenen und einfachen Einrichtungen zu vergleichen.
  • Und nicht  zuletzt ist ein mit wenig Kram beladene Eigenheim auch leichter sauber zu halten.

Für Babauta sind die Merkmale eines einfach eingerichteten Zuhause:

  • minimale Möbelierung,
  • soweit es geht freie Oberflächen und
  • akzentuierte Dekoration.

Generell geht Qualität vor Quantität und nicht mehr als nötig. Alles sollte seinen Platz haben. Wenig genutze Dinge verstaut man am besten außer Sicht. Für weitere kleinere praktische Tipps und Vorgehensweise, schaut einfach auf Leo Babautas Seite.

Joshua von becomingminimalist hat eine Liste von 101 Dingen gemacht, die fast in jedem Haushalt reduziert werden können. Gerade Küchenutensilien hat man oft doppelt oder einige wenige Universalgegenstände übernehmen auch die Funktionen von anderen. An Kosmetik- und Hygieneprodukte besitzt man oft mehr als man wirklich nutzt. Ein kritischer Blick ist hier angebracht und die Devise Aufbrauchen soweit es geht. Auch bei den Hobbymaterialien sollte man genauer hinsehen bzw. auch alles nutzen oder aussortieren. Technik und Audiovisionelle Medien hat man meist zu viel, weil man altes nicht weggibt und sich Musik-, Film- und Spielgeschmack von Zeit zu Zeit ändert. Von Kleidung sowie Handtüchern und Bettwäsche mal ganz abgesehen. Es lohnt sich, die Liste abzuklappern, denn einiges gerät leicht in Vergessenheit.

Zum Abschluss noch ein passendes Zitat von William Morris als goldene Regel: „Have nothing in your house that you do not know to be useful, or believe to be beautiful.“ – Frei übersetzt: Habe nichts in deinem Haus, was du nicht als nützlich oder schön erachtest.

Wie stellt ihr euch ein minimalistisches Zuhause vor? Lebt ihr vielleicht schon in einem einfach möblierten Heim? Oder ist es euer Ziel?

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5 Gedanken zu “Minimalistisches Zuhause

  1. Hallo!

    Bei mir brachte die große sehr positive Veränderung dass ich Plastik aus meinem Leben und vor allem meiner Küche verbannt habe. Dadurch wurde alles sehr deutlich reduziert und ich habe nur ganz wenig wirklich ersetzt und arbeit vor allem mit Dingen, die ich bereits hatte.

    Jetzt macht das Arbeiten in der Küche viel mehr Spaß.

    lg
    Maria

    1. Hallo Maria,
      danke für deinen Kommentar. Insbesondere, weil ich so auf deinen Blog aufmerksam geworden bin. Ein paar Beiträge von dir hab ich schon gelesen. Noch bin ich nicht durch und trotzdem schon total gespannt auf die anderen. Du hast tolle Beiträge. Weiter so.
      Liebsten Gruß
      Nina

  2. Ich bin gerade dabei meinen Hausstand zu verkleinern. Zusätzlich zu dem entrümpeln habe ich mich bereits von einigen Möbeln getrennt.

    Mein Ziel ist es so wenig Aufbewahrungsmöglichkeiten wie möglich zu haben. Denn wo kein freier Platz ist, ist auch kein Platz für unnötigen Besitz!

    Gruß Ralph

    1. Da hast du durchaus Recht, Ralph.
      Und so bleibt es auch etwas übersichtlicher und man muss in einem Jahr nicht gleich wieder groß ausmisten.
      Liebsten Gruß
      Nina

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